HPV-Test

Humane Papilloviren (HPV) gehören zu den Verursachern für Infektionen im Genitalbereich und werden sexuell übertragen. Gibt es bei einigen Infektionen überhaupt keine Krankheitserscheinungen, tragen einige Typen der Viren zur Entstehung von Gebärmutterhalskrebs in entscheidendem Maße bei.  Mit dem HPV-Test nehmen wir einen Abstrich aus dem Gebärmutterhals und werten ihn mit DNA-Technologie aus. 

 

Eine Infektion mit einem HPV-Virus bedeutet nicht zwangläufig, dass es zu Krebs kommt!

Bei den meisten Frauen wird der Virus „in Schach“ gehalten: die Infektion bleibt stumm und heilt folgenlos aus.

Nur bei einer verbleibenden Infektion können Gewebeveränderungen auftreten.

Zunächst kommt es zu Vorstufen, die sich anfangs auch zurückbilden können. Diese anfänglichen Gewebeveränderungen (Dysplasien) werden über den Abstrich im Rahmen der Krebsfrüherkennungsuntersuchung (Vorsorge)erkannt.

Nur wenn sich diese Veränderungen nicht zurückbilden oder deren spontane Ausheilung nicht wahrscheinlich ist, ist es notwendig, sie durch einen auf das Endstück des Gebärmutterhalses begrenzten Eingriff zu entfernen. Der Entstehung von Krebs kann so vorgebeugt werden.

 

Übrigens: sowohl die Möglichkeit, sich mit HPV zu infizieren, als auch das Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, unterliegt keiner Altersbegrenzung!

Die Ansteckung erfolgt meist über Geschlechtsverkehr. Sie kann sie schon jahrelang zurückliegen. Eine gewisser, wenn auch nicht vollständiger Schutz kann die Anwendung von Kondomen sein. Bei Männern ist der Penis wegen seiner Lage außerhalb des Körpers ungeschützt vor Ansteckungen z.B. auf feuchten Bänken in Schwimmbädern und Sauna.

 



 

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Praxis

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Dr. med.

Priska-Maria

Tschirch-Klaschik

Frauenärztin

 

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